Ausbildung zum Werkstoffprüfer – Alle Infos 2026

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Werkstoffprüfer dauert 3.5 Jahre und startet mit einem Gehalt von 10001150 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Realschule. Als Werkstoffprüfer untersuchst du Materialien auf ihre Eigenschaften und Qualität. Du führst Festigkeitsprüfungen durch, testest mit zerstörenden und zerstörungsfreien Verfahren und dokumentierst Ergebnisse. Mit deiner Arbeit sicherst du die Qualität von Werkstoffen in der Industrie.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer3.5 Jahre
Vergütung 1. Jahr10001150
Vergütung 2. Jahr11001250
Vergütung 3. Jahr12001350
Einstiegsgehalt nach Ausbildung27003300
Empfohlener SchulabschlussRealschule
AusbildungsartDual (Betrieb + Berufsschule)

Was macht ein/e Werkstoffprüfer?

Als Werkstoffprüfer untersuchst du Materialien auf ihre Eigenschaften und Qualität. Du führst Festigkeitsprüfungen durch, testest mit zerstörenden und zerstörungsfreien Verfahren und dokumentierst Ergebnisse. Mit deiner Arbeit sicherst du die Qualität von Werkstoffen in der Industrie.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Durchführung von Werkstoffprüfungen
  • Zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren
  • Metallografische Untersuchungen
  • Bedienung von Prüfgeräten
  • Auswertung von Messergebnissen
  • Dokumentation von Prüfberichten
  • Qualitätsbewertung von Materialien

Voraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Werkstoffprüfer wird in der Regel ein Realschule empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

PhysikMathematikChemieWerken/Technik

Persönliche Stärken

  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Analytisches Denken
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Konzentrationsfähigkeit

Körperliche Anforderungen

Arbeit im Labor und in Produktionshallen, Umgang mit Prüfgeräten

Ausbildungsinhalte

1. Ausbildungsjahr

Grundlagen Werkstoffkunde, Prüftechniken und einfache Untersuchungen

2. Ausbildungsjahr

Verschiedene Prüfverfahren, Metallografie und zerstörungsfreie Prüfung

3. Ausbildungsjahr

Spezialisierung auf Fachrichtung, eigenverantwortliche Prüfungen und Gutachten

4. Ausbildungsjahr

Vertiefung und Prüfungsvorbereitung

Gehalt & Vergütung

Die Ausbildungsvergütung als Werkstoffprüfer steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Lehrjahr
10001150
2. Lehrjahr
11001250
3. Lehrjahr
12001350

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 27003300 € brutto/Monat

Karriere & Weiterbildung

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:

  • 1Werkstoffprüfermeister
  • 2Laborleiter
  • 3Weiterbildung zum Techniker
  • 4Studium Werkstoffwissenschaften
  • 5Qualitätsmanager

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Qualitätssicherung wird immer wichtiger in der Industrie. Werkstoffprüfer sind in vielen Branchen gefragt mit guten Verdienstmöglichkeiten.

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Häufige Fragen zur Ausbildung als Werkstoffprüfer

Wie lange dauert die Ausbildung zum Werkstoffprüfer?
Die Ausbildung zum Werkstoffprüfer dauert in der Regel 3.5 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit höherer Schulbildung ist eine Verkürzung um 6–12 Monate möglich.
Was verdient ein Werkstoffprüfer in der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du als Werkstoffprüfer zwischen 1000 und 1150 Euro brutto im Monat. Im dritten Jahr steigt die Vergütung auf 1200 bis 1350 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Werkstoffprüfer wird in der Regel ein Realschule empfohlen. Gute Noten in Physik, Mathematik, Chemie sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Werkstoffprüfer schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Sorgfalt und Genauigkeit, Technisches Verständnis, Analytisches Denken mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Werkstoffprüfer?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Werkstoffprüfer zwischen 2700 und 3300 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt deutlich steigen.
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Werkstoffprüfer?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Werkstoffprüfermeister, Laborleiter, Weiterbildung zum Techniker, Studium Werkstoffwissenschaften. Damit kannst du dein Gehalt und deine Verantwortung deutlich steigern.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte