Ausbildung zum Industriekaufmann: Alle Infos
Von der Genieportal-Redaktion · Stand:
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 1.243 bis 1.373 € im Monat. Empfohlen wird die Hochschulreife (Abitur). Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau organisierst und koordinierst du betriebswirtschaftliche Abläufe in Industrie- und Handwerksbetrieben. Du sorgst dafür, dass Material, Personal, Maschinen und Lager rechtzeitig verfügbar sind, verhandelst Preise und Termine mit Lieferanten und organisierst den Versand. Außerdem betreust du Kundinnen und Kunden, entwickelst Marketingmaßnahmen und buchst und kontrollierst Geschäftsvorgänge im Rechnungswesen. Du arbeitest in Unternehmen fast aller Wirtschaftsbereiche.
Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Industriekaufmann?
Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 1.243 bis 1.373 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 4.712 € brutto.
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr (BERUFENET) | 1.243 bis 1.373 € |
| Vergütung 2. Jahr (BERUFENET) | 1.298 bis 1.408 € |
| Vergütung 3. Jahr (BERUFENET) | 1.379 bis 1.489 € |
| Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas) | 4.712 € brutto |
| Empfohlener Schulabschluss | Hochschulreife |
| Ausbildungsart | Duale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) |
Was macht ein/e Industriekaufmann?
Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau organisierst und koordinierst du betriebswirtschaftliche Abläufe in Industrie- und Handwerksbetrieben. Du sorgst dafür, dass Material, Personal, Maschinen und Lager rechtzeitig verfügbar sind, verhandelst Preise und Termine mit Lieferanten und organisierst den Versand. Außerdem betreust du Kundinnen und Kunden, entwickelst Marketingmaßnahmen und buchst und kontrollierst Geschäftsvorgänge im Rechnungswesen. Du arbeitest in Unternehmen fast aller Wirtschaftsbereiche.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Leistungserstellung planen, koordinieren und dokumentieren
- Bedarfe ermitteln, bestellen und Lieferungen überwachen
- Preise ermitteln, Angebote erstellen und Aufträge bearbeiten
- Marketingmaßnahmen planen und auswerten
- Personalbedarf ermitteln und bei der Personalgewinnung mitwirken
- Kosten planen und überwachen und Controlling nutzen
- Geschäftsvorgänge buchen und Entscheidungsdaten aufbereiten
Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Industriekaufmann?
Für die Ausbildung zum Industriekaufmann wird in der Regel die Hochschulreife (Abitur) empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik, Wirtschaft und Englisch sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Industriekaufmann wird in der Regel die Hochschulreife (Abitur) empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick
- ✓Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung
- ✓Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit
- ✓Organisationsfähigkeit
Was lernst du in der Ausbildung als Industriekaufmann?
Zu den Inhalten der Ausbildung zum Industriekaufmann gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.
- Planung und Koordination der Leistungserstellung
- Logistikketten sowie Logistik- und Lagerkonzepte
- Beschaffung, Bestellung und Vertragsüberwachung
- Marketing, Preisermittlung, Angebote und Auftragsbearbeitung
- Personalbedarf, Personalgewinnung und Einarbeitung
- Kostenrechnung, Controlling und Qualitätssicherung
Was verdienst du in der Ausbildung als Industriekaufmann?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 1.243 bis 1.373 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel Metall- und Elektroindustrie, dort genannte Quelle: WSI Tarifarchiv, Stand April 2026
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.712 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.720 und 6.179 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Industriekaufmann?
Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Industriefachwirt/in, Zusatzqualifikation Forderungsmanagement und Studium Industriebetriebswirtschaft. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.
- 1Industriefachwirt/in
- 2Zusatzqualifikation Forderungsmanagement
- 3Studium Industriebetriebswirtschaft
Wie sind die Zukunftsaussichten als Industriekaufmann?
Industriekaufleute arbeiten in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche. Mit der Prüfung zum Industriefachwirt oder einem Studium der Industriebetriebswirtschaft kannst du Führungsaufgaben übernehmen.
Welche Berufe sind ähnlich wie Industriekaufmann?
Ähnlich wie Industriekaufmann sind zum Beispiel die Ausbildungen Kaufmann für Büromanagement, Kaufmann im Groß- und Außenhandel und Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.
Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Industriekaufmann?
Wie lange dauert die Ausbildung zum Industriekaufmann?
Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).
Was verdient ein Industriekaufmann in der Ausbildung?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Industriekaufmann im ersten Ausbildungsjahr 1.243 bis 1.373 Euro brutto im Monat (Beispiel Metall- und Elektroindustrie). Im dritten Jahr sind es 1.379 bis 1.489 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Industriekaufmann wird in der Regel die Hochschulreife (Abitur) empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Wirtschaft, Englisch sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Industriekaufmann schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick, Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung, Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Industriekaufmann?
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.712 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.720 und 6.179 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Industriekaufmann?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Industriefachwirt/in, Zusatzqualifikation Forderungsmanagement, Studium Industriebetriebswirtschaft. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.
In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Industriekaufmann machen?
Eine Ausbildung als Industriekaufmann kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.
Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann?
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Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Kaufmännisch & Verwaltung?
Im Bereich Kaufmännisch & Verwaltung gibt es neben Industriekaufmann 29 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Automobilkaufmann, Bankkaufmann und Buchhändler.
Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026
Welche Ausbildungsplätze als Industriekaufmann gibt es aktuell?
Aktuell findest du auf Ausbildungsgenie 195 passende Stellen als Industriekaufmann. Hier siehst du 6 davon, alle weiteren über „Alle Stellen anzeigen“.