Ausbildung zum Baustoffprüfer – Alle Infos 2026

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Baustoffprüfer dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 9501100 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Realschule. Als Baustoffprüfer untersuchst du Baustoffe und Böden auf ihre Eigenschaften und Qualität. Du führst Festigkeitsprüfungen durch, analysierst Proben im Labor und dokumentierst Ergebnisse. Mit deiner präzisen Arbeit sicherst du die Qualität von Bauvorhaben.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr9501100
Vergütung 2. Jahr10501200
Vergütung 3. Jahr11501300
Einstiegsgehalt nach Ausbildung25003100
Empfohlener SchulabschlussRealschule
AusbildungsartDual (Betrieb + Berufsschule)

Was macht ein/e Baustoffprüfer?

Als Baustoffprüfer untersuchst du Baustoffe und Böden auf ihre Eigenschaften und Qualität. Du führst Festigkeitsprüfungen durch, analysierst Proben im Labor und dokumentierst Ergebnisse. Mit deiner präzisen Arbeit sicherst du die Qualität von Bauvorhaben.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Entnahme von Baustoff- und Bodenproben
  • Durchführung von Festigkeitsprüfungen
  • Chemische und physikalische Analysen
  • Bedienung von Prüfgeräten
  • Dokumentation von Prüfergebnissen
  • Qualitätsbewertung von Baustoffen
  • Beratung zu Materialien

Voraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Baustoffprüfer wird in der Regel ein Realschule empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

ChemiePhysikMathematikBiologie

Persönliche Stärken

  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Interesse an Naturwissenschaften
  • Analytisches Denken
  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstsein

Körperliche Anforderungen

Wechsel zwischen Labor und Baustelle, körperliche Belastung bei Probenentnahme

Ausbildungsinhalte

1. Ausbildungsjahr

Grundlagen Baustoffprüfung, Labortechniken und einfache Untersuchungen

2. Ausbildungsjahr

Verschiedene Prüfverfahren, Bodenuntersuchungen und Qualitätsnormen

3. Ausbildungsjahr

Spezialisierte Prüfungen, eigenverantwortliche Analysen und Gutachtenerstellung

Gehalt & Vergütung

Die Ausbildungsvergütung als Baustoffprüfer steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Lehrjahr
9501100
2. Lehrjahr
10501200
3. Lehrjahr
11501300

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 25003100 € brutto/Monat

Karriere & Weiterbildung

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:

  • 1Baustoffprüfermeister
  • 2Laborleiter
  • 3Weiterbildung zum Techniker
  • 4Studium Bauingenieurwesen
  • 5Qualitätsmanager

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Qualitätssicherung wird immer wichtiger im Bauwesen. Sehr gute Perspektiven mit Weiterbildungsmöglichkeiten und stabilem Arbeitsmarkt.

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Häufige Fragen zur Ausbildung als Baustoffprüfer

Wie lange dauert die Ausbildung zum Baustoffprüfer?
Die Ausbildung zum Baustoffprüfer dauert in der Regel 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit höherer Schulbildung ist eine Verkürzung um 6–12 Monate möglich.
Was verdient ein Baustoffprüfer in der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du als Baustoffprüfer zwischen 950 und 1100 Euro brutto im Monat. Im dritten Jahr steigt die Vergütung auf 1150 bis 1300 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Baustoffprüfer wird in der Regel ein Realschule empfohlen. Gute Noten in Chemie, Physik, Mathematik sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Baustoffprüfer schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Sorgfalt und Genauigkeit, Interesse an Naturwissenschaften, Analytisches Denken mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Baustoffprüfer?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Baustoffprüfer zwischen 2500 und 3100 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt deutlich steigen.
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Baustoffprüfer?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Baustoffprüfermeister, Laborleiter, Weiterbildung zum Techniker, Studium Bauingenieurwesen. Damit kannst du dein Gehalt und deine Verantwortung deutlich steigern.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte