Ausbildung zum Uhrmacher – Alle Infos 2026
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Uhrmacher dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 750–950 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Mittlerer Schulabschluss (Realschule). Als Uhrmacher arbeitest du mit feinster Mechanik und Präzision an mechanischen und elektronischen Uhren. Du reparierst, wartest und restaurierst Armbanduhren, Taschenuhren und Großuhren, reinigst winzige Zahnräder und Federn und sorgst dafür, dass die Zeit exakt läuft. Die Arbeit mit Pinzette und Lupe erfordert höchste Konzentration und eine ruhige Hand.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr | 750 – 950 € |
| Vergütung 2. Jahr | 850 – 1050 € |
| Vergütung 3. Jahr | 950 – 1150 € |
| Einstiegsgehalt nach Ausbildung | 2200 – 2800 € |
| Empfohlener Schulabschluss | Mittlerer Schulabschluss (Realschule) |
| Ausbildungsart | Dual (Betrieb + Berufsschule) |
Was macht ein/e Uhrmacher?
Als Uhrmacher arbeitest du mit feinster Mechanik und Präzision an mechanischen und elektronischen Uhren. Du reparierst, wartest und restaurierst Armbanduhren, Taschenuhren und Großuhren, reinigst winzige Zahnräder und Federn und sorgst dafür, dass die Zeit exakt läuft. Die Arbeit mit Pinzette und Lupe erfordert höchste Konzentration und eine ruhige Hand.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Uhren zerlegen, reinigen und wieder zusammenbauen
- Defekte Bauteile erkennen und austauschen
- Uhren einstellen und ganggenau regulieren
- Batterien wechseln und Dichtungen erneuern
- Antike Uhren restaurieren
- Uhrwerke ölen und warten
- Kunden beraten und Reparaturen kalkulieren
Voraussetzungen
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Uhrmacher wird in der Regel ein Mittlerer Schulabschluss (Realschule) empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Feinmotorik und ruhige Hand
- ✓Geduld und Konzentration
- ✓Technisches Verständnis
- ✓Sorgfalt und Präzision
- ✓Interesse an Mechanik
- ✓Räumliches Vorstellungsvermögen
Ausbildungsinhalte
1. Ausbildungsjahr
1. Jahr: Grundlagen der Uhrentechnik, Werkzeuge, einfache Reparaturen, Batteriewechsel, Ganggenauigkeit
2. Ausbildungsjahr
2. Jahr: Mechanische Uhrwerke, Großuhren, Chronographen, Komplikationen, Elektronik
3. Ausbildungsjahr
3. Jahr: Restaurierung, komplexe Reparaturen, Regulierung, historische Uhren, Kundenberatung
Gehalt & Vergütung
Die Ausbildungsvergütung als Uhrmacher steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 2200 – 2800 € brutto/Monat
Karriere & Weiterbildung
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:
- 1Uhrmachermeister
- 2Spezialist für Luxusuhren
- 3Selbstständigkeit mit eigener Uhrmacherwerkstatt
- 4Restaurator für antike Uhren
- 5Techniker bei Uhrenhersteller
Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten
Trotz Smartwatches bleibt die Nachfrage nach Reparaturen mechanischer Uhren stabil. Besonders im Luxussegment und bei Restaurierungen gibt es gute Nischenchancen für qualifizierte Uhrmacher.
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Häufige Fragen zur Ausbildung als Uhrmacher
Wie lange dauert die Ausbildung zum Uhrmacher?▼
Was verdient ein Uhrmacher in der Ausbildung?▼
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?▼
Ist die Ausbildung zum Uhrmacher schwer?▼
Was verdient man nach der Ausbildung als Uhrmacher?▼
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Uhrmacher?▼
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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte