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Ausbildung zum Brunnenbauer: Alle Infos

Von der Genieportal-Redaktion · Stand:

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Brunnenbauer dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 1.122 € im Monat. Empfohlen wird ein mittlerer Schulabschluss. Als Brunnenbauer/in führst du Bohrungen durch, um unterirdische Wasservorräte zu erschließen oder geothermische Energie nutzbar zu machen. Du richtest Baustellen ein, bohrst Schächte, verlegst Rohre und baust Pump- und Abschlussbauwerke. Außerdem errichtest du Grundwassermessstellen, Wasserförder- und Aufbereitungsanlagen und sanierst ältere Brunnen. Du arbeitest meist im Freien auf Baustellen von Tief- und Spezialtiefbauunternehmen oder in der Wasser- und Energieversorgung.

Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Brunnenbauer?

Die Ausbildung zum Brunnenbauer dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 1.122 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 4.251 € brutto.

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr (BERUFENET)1.122 €
Vergütung 2. Jahr (BERUFENET)1.351 €
Vergütung 3. Jahr (BERUFENET)1.610 €
Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas)4.251 € brutto
Empfohlener SchulabschlussMittlerer Schulabschluss
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Was macht ein/e Brunnenbauer?

Als Brunnenbauer/in führst du Bohrungen durch, um unterirdische Wasservorräte zu erschließen oder geothermische Energie nutzbar zu machen. Du richtest Baustellen ein, bohrst Schächte, verlegst Rohre und baust Pump- und Abschlussbauwerke. Außerdem errichtest du Grundwassermessstellen, Wasserförder- und Aufbereitungsanlagen und sanierst ältere Brunnen. Du arbeitest meist im Freien auf Baustellen von Tief- und Spezialtiefbauunternehmen oder in der Wasser- und Energieversorgung.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Baustellen einrichten und sichern
  • Vertikale Bohrungen für Brunnen und geothermische Anlagen herstellen
  • Bohrungen zu Brunnen und Grundwassermessstellen ausbauen
  • Brunnen- und Verteilerschächte herstellen
  • Wasserförder- und Versorgungsanlagen installieren und warten
  • Ältere Brunnen sanieren und Grundwasserabsenkungen bauen

Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Brunnenbauer?

Für die Ausbildung zum Brunnenbauer wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Werken/Technik, Mathematik und Physik sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Brunnenbauer wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

Werken/TechnikMathematikPhysik

Persönliche Stärken

  • ✓Handwerkliches Geschick
  • ✓Auge-Hand-Koordination
  • ✓Sorgfalt und Umsicht

Körperliche Anforderungen

Du arbeitest meist im Freien auf Baustellen. Bei Bohrungen und an offenen Brunnenschächten ist Umsicht wichtig.

Was lernst du in der Ausbildung als Brunnenbauer?

Zu den Inhalten der Ausbildung zum Brunnenbauer gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.

  • Planen und Dokumentieren von Arbeitsaufgaben, Einrichten von Baustellen
  • Auswahl und Bereitstellung von Baustoffen, Pläne, Aufmaß und digitale Messungen
  • Holz-, Beton- und Mauerarbeiten
  • Vertikale Bohrungen für Brunnen und geothermische Anlagen und deren Ausbau
  • Herstellen von Brunnen- und Verteilerschächten
  • Installation und Wartung von Wasserförder- und Versorgungsanlagen, Rückbau

Was verdienst du in der Ausbildung als Brunnenbauer?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 1.122 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Ausbildungsjahr
1.122 €
2. Ausbildungsjahr
1.351 €
3. Ausbildungsjahr
1.610 €

Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin, dort genannte Quelle: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.251 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.496 und 5.079 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Brunnenbauer?

Nach der Ausbildung zum Brunnenbauer stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Brunnenbauermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Grund- und Wasserbau und Studium Wasser- und Bodenmanagement oder Wassertechnologie. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.

  • 1Brunnenbauermeister/in
  • 2Anpassungsweiterbildungen, z. B. Grund- und Wasserbau
  • 3Studium Wasser- und Bodenmanagement oder Wassertechnologie
  • 4Selbstständigkeit mit eigenem Brunnenbaubetrieb

Wie sind die Zukunftsaussichten als Brunnenbauer?

Brunnenbauer/innen arbeiten bei Bauunternehmen des Tief- und Spezialtiefbaus, in der Baustellenvorbereitung und in der Wasser- und Energieversorgung. Mit der Meisterprüfung kannst du einen eigenen Betrieb führen.

Welche Berufe sind ähnlich wie Brunnenbauer?

Ähnlich wie Brunnenbauer sind zum Beispiel die Ausbildungen Rohrleitungsbauer, Kanalbauer und Tiefbaufacharbeiter. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.

Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Brunnenbauer?

Wie lange dauert die Ausbildung zum Brunnenbauer?

Die Ausbildung zum Brunnenbauer dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).

Was verdient ein Brunnenbauer in der Ausbildung?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Brunnenbauer im ersten Ausbildungsjahr 1.122 Euro brutto im Monat (Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin). Im dritten Jahr sind es 1.610 Euro.

Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?

Für die Ausbildung zum Brunnenbauer wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Gute Noten in Werken/Technik, Mathematik, Physik sind von Vorteil.

Ist die Ausbildung zum Brunnenbauer schwer?

Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Handwerkliches Geschick, Auge-Hand-Koordination, Sorgfalt und Umsicht mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.

Was verdient man nach der Ausbildung als Brunnenbauer?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.251 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.496 und 5.079 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Brunnenbauer?

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Brunnenbauermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Grund- und Wasserbau, Studium Wasser- und Bodenmanagement oder Wassertechnologie, Selbstständigkeit mit eigenem Brunnenbaubetrieb. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.

In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Brunnenbauer machen?

Eine Ausbildung als Brunnenbauer kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.

Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Brunnenbauer?

Entdecke freie Ausbildungsplätze und bewirb dich direkt über Ausbildungsgenie.

Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Bau & Architektur?

Im Bereich Bau & Architektur gibt es neben Brunnenbauer 24 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Asphaltbauer, Baugeräteführer und Baustoffprüfer.

Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026