Ausbildung zum Bodenleger/in: Alle Infos
Von der Genieportal-Redaktion · Stand:
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Bodenleger/in dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 1.122 € im Monat. Empfohlen wird ein Hauptschulabschluss. Als Bodenleger/in stattest du Räume mit Teppich-, Linoleum-, PVC- und Korkböden oder mit Laminat und Fertigparkett aus. Du berechnest den Materialbedarf, prüfst und glättest den Untergrund und stellst bei Bedarf Unterbodenkonstruktionen her. Dann schneidest du die Beläge zu, klebst sie auf und verschweißt oder verfugst elastische Beläge. Du arbeitest in Fußboden- und Parkettbetrieben, bei Raumausstattern, in Trockenbauunternehmen oder im Messebau.
Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Bodenleger/in?
Die Ausbildung zum Bodenleger/in dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 1.122 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 3.099 € brutto.
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr (BERUFENET) | 1.122 € |
| Vergütung 2. Jahr (BERUFENET) | 1.351 € |
| Vergütung 3. Jahr (BERUFENET) | 1.610 € |
| Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas) | 3.099 € brutto |
| Empfohlener Schulabschluss | Hauptschulabschluss |
| Ausbildungsart | Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) |
Was macht ein/e Bodenleger/in?
Als Bodenleger/in stattest du Räume mit Teppich-, Linoleum-, PVC- und Korkböden oder mit Laminat und Fertigparkett aus. Du berechnest den Materialbedarf, prüfst und glättest den Untergrund und stellst bei Bedarf Unterbodenkonstruktionen her. Dann schneidest du die Beläge zu, klebst sie auf und verschweißt oder verfugst elastische Beläge. Du arbeitest in Fußboden- und Parkettbetrieben, bei Raumausstattern, in Trockenbauunternehmen oder im Messebau.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Materialbedarf berechnen und Beläge zum Verlegeort bringen
- Raumklima und Zustand von Estrich und Holz messen
- Untergründe prüfen, glätten und ausgleichen
- Trenn- und Dämmschichten einbauen
- Beläge zuschneiden, verkleben, verschweißen oder verfugen
- Treppen mit Profilen und Belägen ausstatten
- Böden reinigen, versiegeln und Kundschaft zur Pflege beraten
Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Bodenleger/in?
Für die Ausbildung zum Bodenleger/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik, Werken/Technik und Physik sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Bodenleger/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Sorgfalt
- ✓Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination
- ✓Räumliches Vorstellungsvermögen
- ✓Gute körperliche Konstitution
Was lernst du in der Ausbildung als Bodenleger/in?
Zu den Inhalten der Ausbildung zum Bodenleger/in gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.
- Lesen von Bau- und Werkzeichnungen für textile und elastische Beläge, Fertigparkett und Schichtwerkstoffe
- Messung von Raumklima sowie Zustand von Estrich, Holz und Holzwerkstoffen
- Prüfen und Vorbereiten von Untergründen
- Umgang mit Werkzeugen, Geräten, Werk- und Hilfsstoffen
- Einbau von Trenn- und Dämmschichten, Auswahl von Fertigparkett
- Anbringen von Treppenprofilen und Erläutern von Pflegeanleitungen
Was verdienst du in der Ausbildung als Bodenleger/in?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 1.122 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin, dort genannte Quelle: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.099 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 2.672 und 3.580 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Bodenleger/in?
Nach der Ausbildung zum Bodenleger/in stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Parkettlegermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Klebtechniken und Studium Innenarchitektur. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.
- 1Parkettlegermeister/in
- 2Anpassungsweiterbildungen, z. B. Klebtechniken
- 3Studium Innenarchitektur
- 4Selbstständigkeit mit Bodenlegerbetrieb oder Fachhandel für Bodenbeläge
Wie sind die Zukunftsaussichten als Bodenleger/in?
Bodenleger/innen arbeiten im Ausbaugewerbe, zum Beispiel in Fußboden- und Parkettbetrieben, bei Raumausstattern, in Trockenbauunternehmen, im Fachhandel für Bodenbeläge oder im Messebau. Mit der Prüfung zum Parkettlegermeister kannst du einen eigenen Betrieb führen.
Welche Berufe sind ähnlich wie Bodenleger/in?
Ähnlich wie Bodenleger/in sind zum Beispiel die Ausbildungen Raumausstatter, Tischler und Maler und Lackierer. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.
Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Bodenleger/in?
Wie lange dauert die Ausbildung zum Bodenleger/in?
Die Ausbildung zum Bodenleger/in dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).
Was verdient ein Bodenleger/in in der Ausbildung?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Bodenleger/in im ersten Ausbildungsjahr 1.122 Euro brutto im Monat (Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin). Im dritten Jahr sind es 1.610 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Bodenleger/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Werken/Technik, Physik sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Bodenleger/in schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Sorgfalt, Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination, Räumliches Vorstellungsvermögen mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Bodenleger/in?
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.099 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 2.672 und 3.580 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Bodenleger/in?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Parkettlegermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Klebtechniken, Studium Innenarchitektur, Selbstständigkeit mit Bodenlegerbetrieb oder Fachhandel für Bodenbeläge. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.
In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Bodenleger/in machen?
Eine Ausbildung als Bodenleger/in kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.
Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Bodenleger/in?
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Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Bau & Architektur?
Im Bereich Bau & Architektur gibt es neben Bodenleger/in 24 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Asphaltbauer, Baugeräteführer und Baustoffprüfer.
Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026
Welche Ausbildungsplätze als Bodenleger/in gibt es aktuell?
Aktuell findest du auf Ausbildungsgenie 20 passende Stellen als Bodenleger/in. Hier siehst du 6 davon, alle weiteren über „Alle Stellen anzeigen“.