Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in: Alle Infos
Von der Genieportal-Redaktion · Stand:
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 1.122 € im Monat. Empfohlen wird ein mittlerer Schulabschluss. Als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in baust du Schornsteine, Kamine und Abgaseinrichtungen für Großfeuerungsanlagen. Du errichtest feuerfeste Konstruktionen aus hitzebeständigem Mauerwerk, Beton oder Stahl und bringst bei Bedarf Blitzschutz an. Außerdem kleidest du Industrieöfen und Kessel feuerfest aus und wartest und sanierst bestehende Anlagen. Du arbeitest in Unternehmen des Feuerungs- und Schornsteinbaus, im Freien und in Industriegebäuden.
Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 1.122 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 4.612 € brutto.
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr (BERUFENET) | 1.122 € |
| Vergütung 2. Jahr (BERUFENET) | 1.395 € |
| Vergütung 3. Jahr (BERUFENET) | 1.719 € |
| Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas) | 4.612 € brutto |
| Empfohlener Schulabschluss | Mittlerer Schulabschluss |
| Ausbildungsart | Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) |
Was macht ein/e Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in baust du Schornsteine, Kamine und Abgaseinrichtungen für Großfeuerungsanlagen. Du errichtest feuerfeste Konstruktionen aus hitzebeständigem Mauerwerk, Beton oder Stahl und bringst bei Bedarf Blitzschutz an. Außerdem kleidest du Industrieöfen und Kessel feuerfest aus und wartest und sanierst bestehende Anlagen. Du arbeitest in Unternehmen des Feuerungs- und Schornsteinbaus, im Freien und in Industriegebäuden.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Baustellen einrichten und Aufmaß erstellen
- Feuerfeste Werkstoffe, Mörtel und Betone verarbeiten
- Verankerungen und Konsolen einbauen
- Schornsteine aus Stahlbeton, Fertigteilen oder Stahl herstellen und montieren
- Schornsteininnenrohre aus Keramik, Mauerwerk, Stahl oder Kunststoff herstellen
- Industrieöfen und Kessel feuerfest auskleiden
- Schäden erkennen und Anlagen sanieren
Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Für die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik, Werken/Technik und Physik sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination
- ✓Gute körperliche Konstitution und Schwindelfreiheit
- ✓Sorgfalt
- ✓Teamfähigkeit
Was lernst du in der Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Zu den Inhalten der Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.
- Einrichten und Sichern von Baustellen, Aufmaß
- Verarbeiten feuerfester Werkstoffe und Einsatz von Spritzmaschinen
- Einbau von Verankerungen und Konsolen
- Freistehende Schornsteine aus Stahlbeton, Fertigteilen und Stahl, Blitzschutz
- Herstellen und Montieren von Schornsteininnenrohren
- Schadensbilder, Sanierung und Qualitätssicherung
Was verdienst du in der Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 1.122 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel feuerungstechnisches Gewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin, dort genannte Quelle: IG Bau, Stand April 2026
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.612 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.768 und 5.615 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Nach der Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Maurer- und Betonbauermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Isolierung und Studium Bauingenieurwesen. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.
- 1Maurer- und Betonbauermeister/in
- 2Anpassungsweiterbildungen, z. B. Isolierung
- 3Studium Bauingenieurwesen
- 4Selbstständigkeit mit einem Betrieb des Maurer- und Betonbauerhandwerks
Wie sind die Zukunftsaussichten als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Feuerungs- und Schornsteinbauer/innen arbeiten in Unternehmen des Feuerungs- und Schornsteinbaus. Mit der Meisterprüfung im Maurer- und Betonbauerhandwerk kannst du Führungsaufgaben übernehmen oder einen Betrieb gründen.
Welche Berufe sind ähnlich wie Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Ähnlich wie Feuerungs- und Schornsteinbauer/in sind zum Beispiel die Ausbildungen Maurer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Ofen- und Luftheizungsbauer/in. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.
Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Wie lange dauert die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).
Was verdient ein Feuerungs- und Schornsteinbauer/in in der Ausbildung?
Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in im ersten Ausbildungsjahr 1.122 Euro brutto im Monat (Beispiel feuerungstechnisches Gewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin). Im dritten Jahr sind es 1.719 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Werken/Technik, Physik sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer/in schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination, Gute körperliche Konstitution und Schwindelfreiheit, Sorgfalt mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 4.612 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.768 und 5.615 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Maurer- und Betonbauermeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Isolierung, Studium Bauingenieurwesen, Selbstständigkeit mit einem Betrieb des Maurer- und Betonbauerhandwerks. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.
In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in machen?
Eine Ausbildung als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.
Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Feuerungs- und Schornsteinbauer/in?
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Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Bau & Architektur?
Im Bereich Bau & Architektur gibt es neben Feuerungs- und Schornsteinbauer/in 24 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Asphaltbauer, Baugeräteführer und Baustoffprüfer.
Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026