Ausbildung zum Parkettleger – Alle Infos 2026
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Parkettleger dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 700–900 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Hauptschulabschluss. Als Parkettleger verlegst du hochwertige Holzfußböden in Wohnungen, Büros und öffentlichen Gebäuden. Du bereitest Untergründe vor, verlegst Parkett in verschiedenen Mustern, schleifst und versiegelst die Oberflächen und restaurierst alte Holzböden. Die Arbeit mit dem natürlichen Material Holz und die handwerkliche Präzision machen diesen Beruf besonders befriedigend.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr | 700 – 900 € |
| Vergütung 2. Jahr | 800 – 1000 € |
| Vergütung 3. Jahr | 900 – 1100 € |
| Einstiegsgehalt nach Ausbildung | 2200 – 2800 € |
| Empfohlener Schulabschluss | Hauptschulabschluss |
| Ausbildungsart | Dual (Betrieb + Berufsschule) |
Was macht ein/e Parkettleger?
Als Parkettleger verlegst du hochwertige Holzfußböden in Wohnungen, Büros und öffentlichen Gebäuden. Du bereitest Untergründe vor, verlegst Parkett in verschiedenen Mustern, schleifst und versiegelst die Oberflächen und restaurierst alte Holzböden. Die Arbeit mit dem natürlichen Material Holz und die handwerkliche Präzision machen diesen Beruf besonders befriedigend.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Parkett und Holzböden verlegen
- Untergründe vorbereiten und ausgleichen
- Verschiedene Verlegemuster erstellen
- Parkett schleifen und versiegeln
- Alte Holzböden restaurieren
- Sockelleisten montieren
- Kunden zu Holzarten und Pflege beraten
Voraussetzungen
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Parkettleger wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Handwerkliches Geschick
- ✓Sorgfalt und Präzision
- ✓Räumliches Vorstellungsvermögen
- ✓Körperliche Fitness
- ✓Geduld
- ✓Sinn für Ästhetik
Körperliche Anforderungen
Körperliche Belastbarkeit für kniende Arbeiten, Rückengesundheit, keine Holzstauballergie
Ausbildungsinhalte
1. Ausbildungsjahr
1. Jahr: Grundlagen Parkettverlegung, Holzarten, Werkzeuge, Untergrundvorbereitung, einfache Muster
2. Ausbildungsjahr
2. Jahr: Verschiedene Verlegemuster (Fischgrät, Schiffsboden), Schleifen, Versiegeln, Restaurierung
3. Ausbildungsjahr
3. Jahr: Komplexe Muster, Intarsien, Treppen, Spezialböden, Kundenberatung, Projektarbeit
Gehalt & Vergütung
Die Ausbildungsvergütung als Parkettleger steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 2200 – 2800 € brutto/Monat
Karriere & Weiterbildung
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:
- 1Parkettlegermeister
- 2Selbstständigkeit mit eigenem Parkettlegebetrieb
- 3Spezialist für historische Parkettreparaturen
- 4Bodenleger für alle Bodenbeläge
- 5Technischer Berater für Bodenbelagshersteller
Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten
Holzböden sind beliebt und nachhaltig. Parkettleger mit Qualitätsbewusstsein und Restaurierungskenntnissen haben solide Beschäftigungschancen mit guten Verdienstmöglichkeiten.
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Häufige Fragen zur Ausbildung als Parkettleger
Wie lange dauert die Ausbildung zum Parkettleger?▼
Was verdient ein Parkettleger in der Ausbildung?▼
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?▼
Ist die Ausbildung zum Parkettleger schwer?▼
Was verdient man nach der Ausbildung als Parkettleger?▼
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Parkettleger?▼
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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte