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Ausbildung zum Parkettleger: Alle Infos

Von der Genieportal-Redaktion · Stand:

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Parkettleger dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 940 € im Monat. Empfohlen wird ein Hauptschulabschluss. Als Parkettleger gestaltest du Innenräume mit Stab-, Mosaik- oder Schiffsbodenparkett. Du misst Räume aus, berechnest den Materialbedarf, prüfst und glättest den Untergrund und sägst die Parkettteile zu. Danach verlegst du sie nach Muster, schleifst den Boden und versiegelst ihn mit Lack, Öl oder Wachs. Außerdem restaurierst du Parkett, verlegst Holzpflaster und auch Beläge wie Teppich, Laminat oder Kork, meist in Wohn- und Geschäftsräumen.

Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Parkettleger?

Die Ausbildung zum Parkettleger dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 940 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 3.213 € brutto.

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr (BERUFENET)940 €
Vergütung 2. Jahr (BERUFENET)990 €
Vergütung 3. Jahr (BERUFENET)1.060 €
Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas)3.213 € brutto
Empfohlener SchulabschlussHauptschulabschluss
AusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Was macht ein/e Parkettleger?

Als Parkettleger gestaltest du Innenräume mit Stab-, Mosaik- oder Schiffsbodenparkett. Du misst Räume aus, berechnest den Materialbedarf, prüfst und glättest den Untergrund und sägst die Parkettteile zu. Danach verlegst du sie nach Muster, schleifst den Boden und versiegelst ihn mit Lack, Öl oder Wachs. Außerdem restaurierst du Parkett, verlegst Holzpflaster und auch Beläge wie Teppich, Laminat oder Kork, meist in Wohn- und Geschäftsräumen.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Räume ausmessen und Materialbedarf berechnen
  • Untergründe prüfen, glätten und Unterkonstruktionen bauen
  • Parkett zusägen und nach Muster verlegen
  • Böden schleifen und versiegeln, ölen oder wachsen
  • Parkettböden restaurieren
  • Treppen bekleiden und Anschlüsse herstellen
  • Kundschaft zur Gestaltung beraten

Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Parkettleger?

Für die Ausbildung zum Parkettleger wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik, Werken/Technik und Physik sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Parkettleger wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

MathematikWerken/TechnikPhysik

Persönliche Stärken

  • ✓Sorgfalt
  • ✓Geschicklichkeit
  • ✓Auge-Hand-Koordination
  • ✓Räumliches Vorstellungsvermögen
  • ✓Körperliche Belastbarkeit

Körperliche Anforderungen

Du arbeitest oft längere Zeit auf den Knien und trägst schwere Parkettpakete, deshalb brauchst du eine gute körperliche Konstitution.

Was lernst du in der Ausbildung als Parkettleger?

Zu den Inhalten der Ausbildung zum Parkettleger gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.

  • Bau- und Werkzeichnungen lesen und anwenden
  • Raumklima, Estrich und Holzfeuchte messen
  • Werkstoffe prüfen und Werkzeuge einsetzen
  • Untergründe auf Belegreife prüfen
  • Verlegemuster festlegen und umsetzen
  • Parkett restaurieren
  • Treppen bekleiden und Kunden beraten

Was verdienst du in der Ausbildung als Parkettleger?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 940 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Ausbildungsjahr
940 €
2. Ausbildungsjahr
990 €
3. Ausbildungsjahr
1.060 €

Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel Parkett- und Bodenlegerhandwerk, dort genannte Quelle: Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand Januar 2026

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.213 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 2.785 und 3.682 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Parkettleger?

Nach der Ausbildung zum Parkettleger stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Parkettlegermeister/in, Studium Holztechnik und Anpassungsweiterbildung in Bodenlegerei oder Klebtechnik. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.

  • 1Parkettlegermeister/in
  • 2Studium Holztechnik
  • 3Anpassungsweiterbildung in Bodenlegerei oder Klebtechnik
  • 4Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb

Wie sind die Zukunftsaussichten als Parkettleger?

Nach der Ausbildung arbeitest du in handwerklichen Parkettlegebetrieben. Mit der Meisterprüfung kannst du einen eigenen Betrieb führen.

Welche Berufe sind ähnlich wie Parkettleger?

Ähnlich wie Parkettleger sind zum Beispiel die Ausbildungen Tischler, Bodenleger/in und Zimmerer. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.

Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Parkettleger?

Wie lange dauert die Ausbildung zum Parkettleger?

Die Ausbildung zum Parkettleger dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).

Was verdient ein Parkettleger in der Ausbildung?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Parkettleger im ersten Ausbildungsjahr 940 Euro brutto im Monat (Beispiel Parkett- und Bodenlegerhandwerk). Im dritten Jahr sind es 1.060 Euro.

Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?

Für die Ausbildung zum Parkettleger wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Werken/Technik, Physik sind von Vorteil.

Ist die Ausbildung zum Parkettleger schwer?

Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Sorgfalt, Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.

Was verdient man nach der Ausbildung als Parkettleger?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.213 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 2.785 und 3.682 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Parkettleger?

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Parkettlegermeister/in, Studium Holztechnik, Anpassungsweiterbildung in Bodenlegerei oder Klebtechnik, Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.

In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Parkettleger machen?

Eine Ausbildung als Parkettleger kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.

Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Parkettleger?

Entdecke freie Ausbildungsplätze und bewirb dich direkt über Ausbildungsgenie.

Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Handwerk & Technik?

Im Bereich Handwerk & Technik gibt es neben Parkettleger 54 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Augenoptiker und Bäcker.

Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026