Ausbildung zur Bestattungsfachkraft – Alle Infos 2026

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 8501000 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Hauptschulabschluss. Als Bestattungsfachkraft begleitest du Angehörige in schweren Zeiten und organisierst würdevolle Abschiede. Du berätst zu Bestattungsarten, koordinierst alle Formalitäten und sorgst für eine pietätvolle Durchführung. Dabei sind Einfühlungsvermögen, Respekt und organisatorisches Geschick gleichermaßen wichtig.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr8501000
Vergütung 2. Jahr9001050
Vergütung 3. Jahr9501100
Einstiegsgehalt nach Ausbildung22003000
Empfohlener SchulabschlussHauptschulabschluss
AusbildungsartDual (Betrieb + Berufsschule)

Was macht eine Bestattungsfachkraft?

Als Bestattungsfachkraft begleitest du Angehörige in schweren Zeiten und organisierst würdevolle Abschiede. Du berätst zu Bestattungsarten, koordinierst alle Formalitäten und sorgst für eine pietätvolle Durchführung. Dabei sind Einfühlungsvermögen, Respekt und organisatorisches Geschick gleichermaßen wichtig.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Angehörige einfühlsam beraten und betreuen
  • Bestattungen planen und organisieren
  • Verstorbene hygienisch und kosmetisch versorgen
  • Särge und Urnen arrangieren und dekorieren
  • Formalitäten und Behördengänge erledigen
  • Trauerfeiern gestalten und durchführen
  • Friedhofsverwaltung und Grabpflege koordinieren

Voraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

DeutschReligion/EthikBiologieWirtschaft

Persönliche Stärken

  • Empathie und psychische Belastbarkeit
  • Respekt und Pietät
  • Organisationstalent und Sorgfalt
  • Kommunikationsfähigkeit und Diskretion
  • Handwerkliches Geschick

Ausbildungsinhalte

1. Ausbildungsjahr

Jahr 1: Grundlagen Bestattungswesen, Trauerpsychologie, Hygiene, Bestattungsformen und erste Angehörigenbetreuung

2. Ausbildungsjahr

Jahr 2: Thanatologie, Friedhofswesen, Rechtsvorschriften, Trauerfeiergestaltung und erweiterte praktische Tätigkeiten

3. Ausbildungsjahr

Jahr 3: Betriebswirtschaft, Marketing, interkulturelle Bestattungen, Qualitätsmanagement und Prüfungsvorbereitung

Gehalt & Vergütung

Die Ausbildungsvergütung als Bestattungsfachkraft steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Lehrjahr
8501000
2. Lehrjahr
9001050
3. Lehrjahr
9501100

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 22003000 € brutto/Monat

Karriere & Weiterbildung

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:

  • 1Bestattermeister/in
  • 2Thanatopraktiker/in (Spezialisierung Totenversorgung)
  • 3Friedhofsverwalter/in
  • 4Selbstständigkeit mit eigenem Bestattungsunternehmen
  • 5Trauerbegleiter/in oder Trauerredner/in

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Die Branche bietet krisensichere Arbeitsplätze, da Bestattungen immer benötigt werden. Neue Bestattungsformen und zunehmende Individualisierung schaffen moderne Perspektiven in diesem traditionellen Beruf.

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Häufige Fragen zur Ausbildung als Bestattungsfachkraft

Wie lange dauert die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft?
Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft dauert in der Regel 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit höherer Schulbildung ist eine Verkürzung um 6–12 Monate möglich.
Was verdient eine Bestattungsfachkraft in der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du als Bestattungsfachkraft zwischen 850 und 1000 Euro brutto im Monat. Im dritten Jahr steigt die Vergütung auf 950 bis 1100 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in Deutsch, Religion/Ethik, Biologie sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Empathie und psychische Belastbarkeit, Respekt und Pietät, Organisationstalent und Sorgfalt mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Bestattungsfachkraft?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Bestattungsfachkraft zwischen 2200 und 3000 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt deutlich steigen.
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Bestattungsfachkraft?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Bestattermeister/in, Thanatopraktiker/in (Spezialisierung Totenversorgung), Friedhofsverwalter/in, Selbstständigkeit mit eigenem Bestattungsunternehmen. Damit kannst du dein Gehalt und deine Verantwortung deutlich steigern.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte