Ausbildung zum Notarfachangestellter – Alle Infos 2026
Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Notarfachangestellter dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 900–1050 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Mittlerer Schulabschluss (Realschule). Als Notarfachangestellter bist du an wichtigen Rechtsgeschäften beteiligt und begleitest Menschen in bedeutsamen Lebenssituationen. Du bereitest Beurkundungen vor – etwa Hauskäufe, Eheverträge oder Testamente –, überwachst Fristen, wickelst Grundbuchverfahren ab und führst Anderkonto-Buchungen durch. Mit höchster Sorgfalt und Diskretion sorgst du dafür, dass rechtliche Vorgänge korrekt und sicher ablaufen.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
| Vergütung 1. Jahr | 900 – 1050 € |
| Vergütung 2. Jahr | 1000 – 1150 € |
| Vergütung 3. Jahr | 1100 – 1250 € |
| Einstiegsgehalt nach Ausbildung | 2300 – 3200 € |
| Empfohlener Schulabschluss | Mittlerer Schulabschluss (Realschule) |
| Ausbildungsart | Dual (Betrieb + Berufsschule) |
Was macht ein/e Notarfachangestellter?
Als Notarfachangestellter bist du an wichtigen Rechtsgeschäften beteiligt und begleitest Menschen in bedeutsamen Lebenssituationen. Du bereitest Beurkundungen vor – etwa Hauskäufe, Eheverträge oder Testamente –, überwachst Fristen, wickelst Grundbuchverfahren ab und führst Anderkonto-Buchungen durch. Mit höchster Sorgfalt und Diskretion sorgst du dafür, dass rechtliche Vorgänge korrekt und sicher ablaufen.
Zu den täglichen Aufgaben gehören:
- Beurkundungstermine vorbereiten und koordinieren
- Urkunden entwerfen und erstellen
- Grundbuch- und Handelsregisterverfahren durchführen
- Fristen überwachen und Akten verwalten
- Anderkonto führen und Zahlungsverkehr abwickeln
- Mandantenbetreuung und Korrespondenz
- Kostenberechnungen erstellen
Voraussetzungen
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Notarfachangestellter wird in der Regel ein Mittlerer Schulabschluss (Realschule) empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:
Persönliche Stärken
- ✓Höchste Sorgfalt
- ✓Verschwiegenheit
- ✓Rechtliches Interesse
- ✓Organisationstalent
- ✓Zahlenaffinität
- ✓Verantwortungsbewusstsein
Ausbildungsinhalte
1. Ausbildungsjahr
1. Jahr: Notarrecht, Vertragsrecht, Beurkundungsverfahren, Urkundengestaltung, Grundlagen Grundbuchrecht
2. Ausbildungsjahr
2. Jahr: Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Grundbuchverfahren, Kostenrecht
3. Ausbildungsjahr
3. Jahr: Zwangsversteigerung, Nachlassverfahren, Registerrecht, Anderkontoführung, digitales Notariat, Prüfungsvorbereitung
Gehalt & Vergütung
Die Ausbildungsvergütung als Notarfachangestellter steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 2300 – 3200 € brutto/Monat
Karriere & Weiterbildung
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:
- 1Notarfachwirt/in
- 2Kanzleimanager/in beim Notar
- 3Grundbuchbearbeiter/in
- 4Rechtspfleger/in (nach Studium)
- 5Spezialisierung im Notariat
Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten
Notarfachangestellte genießen höchste Arbeitsplatzsicherheit, da Beurkundungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Digitalisierung macht den Beruf effizienter, aber nicht weniger wichtig.
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Häufige Fragen zur Ausbildung als Notarfachangestellter
Wie lange dauert die Ausbildung zum Notarfachangestellter?▼
Was verdient ein Notarfachangestellter in der Ausbildung?▼
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?▼
Ist die Ausbildung zum Notarfachangestellter schwer?▼
Was verdient man nach der Ausbildung als Notarfachangestellter?▼
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Notarfachangestellter?▼
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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte