Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie – Alle Infos 2026

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie dauert 3.5 Jahre und startet mit einem Gehalt von 10001150 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Hauptschule. Als Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie stellst du Metalle und Metallprodukte her. Du überwachst Schmelzprozesse, steuerst Walzanlagen und produzierst Bleche, Rohre oder Profile. Ein technisch anspruchsvoller Beruf in der Grundstoffindustrie mit hoher Verantwortung.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer3.5 Jahre
Vergütung 1. Jahr10001150
Vergütung 2. Jahr11001250
Vergütung 3. Jahr12001350
Einstiegsgehalt nach Ausbildung28003600
Empfohlener SchulabschlussHauptschule
AusbildungsartDual (Betrieb + Berufsschule)

Was macht ein/e Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie?

Als Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie stellst du Metalle und Metallprodukte her. Du überwachst Schmelzprozesse, steuerst Walzanlagen und produzierst Bleche, Rohre oder Profile. Ein technisch anspruchsvoller Beruf in der Grundstoffindustrie mit hoher Verantwortung.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Überwachung und Steuerung von Produktionsanlagen
  • Durchführung von Schmelz- und Gießprozessen
  • Bedienung von Walz- und Pressanlagen
  • Qualitätskontrolle von Metallprodukten
  • Wartung und Instandhaltung der Anlagen
  • Einhaltung von Sicherheits- und Umweltvorschriften
  • Dokumentation von Prozessdaten

Voraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie wird in der Regel ein Hauptschule empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

MathematikPhysikChemieWerken/Technik

Persönliche Stärken

  • Technisches Verständnis für komplexe Anlagen
  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt
  • Körperliche Belastbarkeit und Hitzebeständigkeit
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit
  • Reaktionsfähigkeit bei Störungen

Ausbildungsinhalte

1. Ausbildungsjahr

Jahr 1: Grundlagen Metallurgie, Werkstoffkunde, Verfahrenstechnik, Anlagentechnik, Messtechnik, Arbeitssicherheit

2. Ausbildungsjahr

Jahr 2: Vertiefung Schmelztechnik, Umformtechnik, Prozesssteuerung, Qualitätssicherung, Umweltschutz

3. Ausbildungsjahr

Jahr 3: Fachrichtung (Eisen-/Stahl-Metallurgie, Stahlumformung, Nichteisenmetallurgie/-umformung), selbstständige Prozessführung

4. Ausbildungsjahr

Jahr 4: Komplexe Produktionssteuerung, Optimierung, Störungsmanagement, Prüfungsvorbereitung

Gehalt & Vergütung

Die Ausbildungsvergütung als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Lehrjahr
10001150
2. Lehrjahr
11001250
3. Lehrjahr
12001350

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 28003600 € brutto/Monat

Karriere & Weiterbildung

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:

  • 1Schichtführer/in in Hüttenwerken
  • 2Industriemeister/in Metall oder Hüttentechnik
  • 3Techniker/in für Hüttentechnik
  • 4Studium Metallurgie oder Werkstofftechnik
  • 5Prozessingenieur/in in der Stahlindustrie

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Metalle sind Grundlage vieler Industrien und werden weiterhin benötigt. Gute Beschäftigungschancen mit überdurchschnittlicher Bezahlung in einer technologisch fortschrittlichen Branche.

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Häufige Fragen zur Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie

Wie lange dauert die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie?
Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie dauert in der Regel 3.5 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit höherer Schulbildung ist eine Verkürzung um 6–12 Monate möglich.
Was verdient ein Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie in der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie zwischen 1000 und 1150 Euro brutto im Monat. Im dritten Jahr steigt die Vergütung auf 1200 bis 1350 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie wird in der Regel ein Hauptschule empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Physik, Chemie sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Technisches Verständnis für komplexe Anlagen, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt, Körperliche Belastbarkeit und Hitzebeständigkeit mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie zwischen 2800 und 3600 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt deutlich steigen.
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Verfahrensmechaniker/in Hütten-/Halbzeugindustrie?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Schichtführer/in in Hüttenwerken, Industriemeister/in Metall oder Hüttentechnik, Techniker/in für Hüttentechnik, Studium Metallurgie oder Werkstofftechnik. Damit kannst du dein Gehalt und deine Verantwortung deutlich steigern.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte