Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft – Alle Infos 2026

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft dauert 3 Jahre und startet mit einem Gehalt von 8501000 € im ersten Lehrjahr. Du brauchst mindestens einen Hauptschule. Als Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft verarbeitest du Getreide zu Mehl und stellst Futtermittel her. Du steuerst Produktionsanlagen, überwachst Qualität und sorgst für effiziente Verarbeitungsprozesse. Ein technischer Beruf mit Bezug zur Landwirtschaft und Ernährungsindustrie.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr8501000
Vergütung 2. Jahr9501100
Vergütung 3. Jahr10501200
Einstiegsgehalt nach Ausbildung23003000
Empfohlener SchulabschlussHauptschule
AusbildungsartDual (Betrieb + Berufsschule)

Was macht ein/e Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft?

Als Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft verarbeitest du Getreide zu Mehl und stellst Futtermittel her. Du steuerst Produktionsanlagen, überwachst Qualität und sorgst für effiziente Verarbeitungsprozesse. Ein technischer Beruf mit Bezug zur Landwirtschaft und Ernährungsindustrie.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Bedienung und Überwachung von Mühlenanlagen
  • Vermahlung von Getreide zu Mehl verschiedener Typen
  • Herstellung von Futtermitteln und Mischungen
  • Qualitätskontrolle von Rohstoffen und Endprodukten
  • Wartung und Instandhaltung der Anlagen
  • Dokumentation von Produktionsdaten
  • Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften

Voraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft wird in der Regel ein Hauptschule empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

MathematikPhysikChemieBiologie

Persönliche Stärken

  • Technisches Verständnis für Maschinen
  • Sorgfalt bei Qualitätskontrollen
  • Verantwortungsbewusstsein für Lebensmittel
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit

Ausbildungsinhalte

1. Ausbildungsjahr

Jahr 1: Grundlagen Mühlentechnik, Getreidelagerung, Rohstoffkunde, Verfahrenstechnik, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit

2. Ausbildungsjahr

Jahr 2: Vertiefung Mahlverfahren, Futtermittelproduktion, Anlagensteuerung, Rezepturen, Wartung und Instandhaltung

3. Ausbildungsjahr

Jahr 3: Selbstständige Prozesssteuerung, Produktionsoptimierung, Hygiene-Management, betriebswirtschaftliche Grundlagen, Prüfungsvorbereitung

Gehalt & Vergütung

Die Ausbildungsvergütung als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft steigt mit jedem Lehrjahr. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Lehrjahr
8501000
2. Lehrjahr
9501100
3. Lehrjahr
10501200

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 23003000 € brutto/Monat

Karriere & Weiterbildung

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen:

  • 1Schichtführer/in in Mühlen und Futtermittelwerken
  • 2Müllermeister/in
  • 3Produktionsleiter/in
  • 4Weiterbildung zum/zur Techniker/in Mühlenbau
  • 5Studium Lebensmitteltechnologie oder Verfahrenstechnik

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Mühlen und Futtermittelwerke sind essentiell für die Ernährungssicherheit. Gute Beschäftigungschancen in einer krisensicheren Branche mit modernen Produktionsanlagen.

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Häufige Fragen zur Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft

Wie lange dauert die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft?
Die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft dauert in der Regel 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit höherer Schulbildung ist eine Verkürzung um 6–12 Monate möglich.
Was verdient ein Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft in der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft zwischen 850 und 1000 Euro brutto im Monat. Im dritten Jahr steigt die Vergütung auf 1050 bis 1200 Euro.
Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?
Für die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft wird in der Regel ein Hauptschule empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Physik, Chemie sind von Vorteil.
Ist die Ausbildung zum Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft schwer?
Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Technisches Verständnis für Maschinen, Sorgfalt bei Qualitätskontrollen, Verantwortungsbewusstsein für Lebensmittel mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.
Was verdient man nach der Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft zwischen 2300 und 3000 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt deutlich steigen.
Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Futtermittelwirtschaft?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Schichtführer/in in Mühlen und Futtermittelwerken, Müllermeister/in, Produktionsleiter/in, Weiterbildung zum/zur Techniker/in Mühlenbau. Damit kannst du dein Gehalt und deine Verantwortung deutlich steigern.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Quellen: BIBB, BERUFENET, IHK, HWK · Gehaltsangaben sind Richtwerte