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Ausbildung zum Brenner/in: Alle Infos

Von der Genieportal-Redaktion · Stand:

Kurz & Knapp: Die Ausbildung zum Brenner/in dauert 3 Jahre und bringt laut BERUFENET im ersten Jahr 740 bis 1.175 € im Monat. Empfohlen wird ein Hauptschulabschluss. Als Brenner/in stellst du Roh- und Feinbrand aus Rohstoffen wie Obst, Getreide oder Kartoffeln her. Du putzt, entkernst und zerkleinerst zum Beispiel Obst, bereitest daraus Maische zu, gibst Hefe und Verzuckerungsstoffe hinzu und leitest die Gärung ein. Anschließend destillierst du die vergorene Maische, mischst ggf. Trinkbranntwein, füllst ihn ab und lagerst ihn. Du arbeitest in Brennereien sowie bei Branntwein- und Likörherstellern.

Was sind die wichtigsten Fakten zur Ausbildung als Brenner/in?

Die Ausbildung zum Brenner/in dauert 3 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt. Laut BERUFENET bekommst du im 1. Jahr 740 bis 1.175 € im Monat. Nach der Ausbildung verdienen Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas im Median 3.545 € brutto.

Ausbildungsdauer3 Jahre
Vergütung 1. Jahr (BERUFENET)740 bis 1.175 €
Vergütung 2. Jahr (BERUFENET)854 bis 1.245 €
Vergütung 3. Jahr (BERUFENET)977 bis 1.295 €
Gehalt nach der Ausbildung (Median, Entgeltatlas)3.545 € brutto
Empfohlener SchulabschlussHauptschulabschluss
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Was macht ein/e Brenner/in?

Als Brenner/in stellst du Roh- und Feinbrand aus Rohstoffen wie Obst, Getreide oder Kartoffeln her. Du putzt, entkernst und zerkleinerst zum Beispiel Obst, bereitest daraus Maische zu, gibst Hefe und Verzuckerungsstoffe hinzu und leitest die Gärung ein. Anschließend destillierst du die vergorene Maische, mischst ggf. Trinkbranntwein, füllst ihn ab und lagerst ihn. Du arbeitest in Brennereien sowie bei Branntwein- und Likörherstellern.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Rohstoffe wiegen, reinigen, zerkleinern und lagern
  • Maisch- und Gärbottiche vorbereiten
  • Maische zubereiten, Hefe führen und Gärung einleiten
  • Vergorene Maische und Rohbrände destillieren
  • Trinkbranntweine herstellen und den Alkoholgehalt bestimmen
  • Erzeugnisse lagern, abfüllen und zum Verkauf bereitstellen
  • Anlagen und Arbeitsmittel reinigen und desinfizieren

Welche Voraussetzungen brauchst du für die Ausbildung als Brenner/in?

Für die Ausbildung zum Brenner/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik, Chemie und Biologie sowie persönliche Stärken, die zum Berufsalltag passen.

Schulische Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Brenner/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in folgenden Fächern sind hilfreich:

MathematikChemieBiologie

Persönliche Stärken

  • ✓Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit
  • ✓Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • ✓Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein

Was lernst du in der Ausbildung als Brenner/in?

Zu den Inhalten der Ausbildung zum Brenner/in gehören laut BERUFENET unter anderem diese Schwerpunkte. Die genaue Reihenfolge legen Betrieb und Schule fest.

  • Umgang mit Geräten zum Wiegen, Messen, Reinigen und Zerkleinern von Rohstoffen
  • Vorbereiten, Ein- und Auslagern von Rohstoffen
  • Maischen und Hefeführen nach verschiedenen Verfahren, Verzuckerungsstoffe
  • Vergären der Maische und Destillieren von Maischen und Rohbränden
  • Herstellen von Trinkbranntweinen und Bestimmen des Alkoholgehalts
  • Lagern und Bereitstellen der Erzeugnisse zum Verkauf

Was verdienst du in der Ausbildung als Brenner/in?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du im ersten Jahr 740 bis 1.175 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Betrieb, der Region und dem geltenden Tarifvertrag ab.

1. Ausbildungsjahr
740 bis 1.175 €
2. Ausbildungsjahr
854 bis 1.245 €
3. Ausbildungsjahr
977 bis 1.295 €

Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (abgerufen 12.10.2026), Beispiel Spirituosenindustrie und Brennereien, dort genannte Quelle: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.545 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.027 und 4.312 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karriere- und Weiterbildungswege hast du als Brenner/in?

Nach der Ausbildung zum Brenner/in stehen dir mehrere Wege offen. Mögliche Wege sind zum Beispiel: Landwirtschaftliche/r Brennmeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Lebensmittelrecht und Studium Brauerei- und Getränketechnologie. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung übernimmst du mehr Verantwortung und verdienst mehr.

  • 1Landwirtschaftliche/r Brennmeister/in
  • 2Anpassungsweiterbildungen, z. B. Lebensmittelrecht
  • 3Studium Brauerei- und Getränketechnologie
  • 4Selbstständigkeit mit eigener Brennerei

Wie sind die Zukunftsaussichten als Brenner/in?

Brenner/innen arbeiten in Brennereien sowie bei Branntwein- und Likörherstellern. Mit der Prüfung zum landwirtschaftlichen Brennmeister kannst du mehr Verantwortung übernehmen oder eine eigene Brennerei führen.

Welche Berufe sind ähnlich wie Brenner/in?

Ähnlich wie Brenner/in sind zum Beispiel die Ausbildungen Brauer und Mälzer, Weintechnologe und Destillateur. Zu jedem Beruf siehst du die Ausbildungsdauer und die Vergütung im 1. Lehrjahr.

Was sind häufige Fragen zur Ausbildung als Brenner/in?

Wie lange dauert die Ausbildung zum Brenner/in?

Die Ausbildung zum Brenner/in dauert in der Regel 3 Jahre (BERUFENET: 3 Jahre). Auf Antrag kann sie verkürzt werden, wenn du das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen kannst (§ 8 BBiG).

Was verdient ein Brenner/in in der Ausbildung?

Laut BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bekommst du als Brenner/in im ersten Ausbildungsjahr 740 bis 1.175 Euro brutto im Monat (Beispiel Spirituosenindustrie und Brennereien). Im dritten Jahr sind es 977 bis 1.295 Euro.

Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?

Für die Ausbildung zum Brenner/in wird in der Regel ein Hauptschulabschluss empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Chemie, Biologie sind von Vorteil.

Ist die Ausbildung zum Brenner/in schwer?

Der Schwierigkeitsgrad hängt von deinen persönlichen Stärken ab. Wenn du Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit, Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein mitbringst, wirst du gut zurechtkommen. Die Berufsschule vermittelt alle theoretischen Grundlagen.

Was verdient man nach der Ausbildung als Brenner/in?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen Vollzeitbeschäftigte in diesem Beruf im Median 3.545 € brutto im Monat, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.027 und 4.312 € (Stichtag 31.12.2025, alle Altersgruppen).

Welche Karrieremöglichkeiten hat man als Brenner/in?

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Landwirtschaftliche/r Brennmeister/in, Anpassungsweiterbildungen, z. B. Lebensmittelrecht, Studium Brauerei- und Getränketechnologie, Selbstständigkeit mit eigener Brennerei. Welcher Weg passt, hängt von deinem Betrieb und deinen Zielen ab.

In welchen Städten kannst du eine Ausbildung als Brenner/in machen?

Eine Ausbildung als Brenner/in kannst du in vielen deutschen Städten machen, zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Wähle deine Stadt, um Infos zur Ausbildung vor Ort und passende Ausbildungsplätze zu sehen.

Wo findest du jetzt einen Ausbildungsplatz als Brenner/in?

Entdecke freie Ausbildungsplätze und bewirb dich direkt über Ausbildungsgenie.

Welche weiteren Berufe gibt es im Bereich Gastronomie & Hotellerie?

Im Bereich Gastronomie & Hotellerie gibt es neben Brenner/in 19 weitere Ausbildungsberufe, zum Beispiel Bäckereifachverkäufer/in, Brauer und Mälzer und Destillateur.

Quellen: BERUFENET und Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 12.10.2026